Visual Components launcht FactoryLens und erweitert die Zusammenarbeit mit NVIDIA im Bereich industrieller digitaler Zwillinge

FactoryLens integriert die NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken und OpenUSD in die Simulationsplattform von Visual Components und hilft Fertigungsunternehmen dabei, ihre bestehenden Fabriklayouts in physikalisch realistische digitale Zwillinge zu verwandeln.
ESPOO, Finnland (28. September 2026) – Visual Components, der Spezialist für 3D-Fertigungssimulation und Roboter-Offline-Programmierung, hat FactoryLens angekündigt: eine neue, direkt in die Simulationsplattform integrierte Visualisierungsansicht auf Basis der NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken. Als jüngster Schritt der Zusammenarbeit mit NVIDIA ermöglicht FactoryLens es Fertigungsunternehmen, ihre bestehenden Fabriklayouts direkt in eine realistischere Digital-Twin-Umgebung zu überführen – mit Echtzeit-Rendering in der Software, die sie bereits kennen.
Moderne Fertigungsanlagen, -prozesse und -werke werden heute zunehmend zunächst in der Simulation entworfen und getestet – und diese Validierung ist nur so aussagekräftig, wie genau sie die reale Welt abbildet. Visual Components bietet 3D-Simulationssoftware, mit der Fertigungsunternehmen Fabriklayouts planen, validieren und optimieren können, bevor sie gebaut werden. FactoryLens erweitert diese bestehenden Workflows um eine realistischere Digital-Twin-Umgebung – innerhalb der Plattform, die Anwender bereits kennen. Anstatt Fabrikmodelle in separater Visualisierungssoftware neu zu erstellen, können Anwender ihre großmaßstäblichen Layouts in Echtzeit visualisieren, Materialien und Erscheinungsbild steuern, hochwertige Videos aufzeichnen und Fabrikkonfigurationen über Universal Scene Description (OpenUSD) für die Verwendung in kompatiblen externen Umgebungen exportieren – alles, ohne Visual Components zu verlassen.
Anwender von Visual Components können Fabrik- und Lagersimulationen mit einer Bibliothek von mehr als 4.000 Komponenten erstellen – darunter Roboter, Maschinen, Förderanlagen, autonome mobile Roboter, Gabelstapler sowie weitere Produktionsanlagen. FactoryLens fügt diesen Umgebungen eine fotorealistische Ebene hinzu, die von NVIDIA RTX angetrieben wird, während NVIDIA PhysX im Hintergrund für realistisches physikalisches Verhalten sorgt.
Mit Blick auf die Zukunft versteht Visual Components FactoryLens als Grundlage für weitere Anwendungsfälle im Bereich digitaler Zwillinge und physischer KI, etwa die bildbasierte virtuelle Inbetriebnahme, die Generierung synthetischer Daten sowie das Training und die Evaluierung von Modellen und Steuerungsstrategien, während sich die Fähigkeiten der Plattform weiterentwickeln.
Wir glauben, dass die Zukunft der Fertigung auf vernetzten digitalen Zwillingen basiert, nicht auf isolierten Anwendungen“, sagt Mika Anttila, Chief Technical Officer und Mitgründer von Visual Components. „FactoryLens ist unser erster Schritt, die NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken in Visual Components zu integrieren, damit Fertigungsunternehmen sehen können, wie ihre Fabriken tatsächlich aussehen und sich verhalten werden, bevor sie gebaut werden – und das bei der Produktivität und Benutzerfreundlichkeit, die unsere Kunden bereits kennen.
FactoryLens ist die nächste Phase der gemeinsamen Roadmap von Visual Components und NVIDIA. Sie bringt die offenen Bibliotheken und Frameworks von NVIDIA in das Ökosystem von Visual Components ein und legt damit den Grundstein für umfassendere Kunden-Workflows wie Zusammenarbeit, Datenaustausch, Interoperabilität, Versionskontrolle und Multi-User-Workflows innerhalb des OpenUSD-Ökosystems.
Gerade im deutschsprachigen Raum mit seiner langen Tradition im Maschinen- und Anlagenbau kommt es auf physikalische Genauigkeit an: Nur wenn sich ein digitaler Zwilling exakt so verhält wie die reale Anlage, lässt er sich für Entscheidungen im Management sowie bei Kunden und Partnern nutzen“, sagt Matthias Wilhelm, Sales Director DACH bei Visual Components. „Mit FactoryLens können unsere Kunden diese physikalische Genauigkeit jetzt mit der gewohnten Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Visual Components verbinden – ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu physischer KI in der Fertigung
Immer mehr Fertigungsunternehmen nutzen Simulation, um komplexe Produktionsumgebungen und Systeme der physischen KI zu entwerfen, zu testen und zu optimieren, bevor sie Änderungen am Shopfloor vornehmen“, sagt Vikram Natarajan, General Manager für Omniverse bei NVIDIA. „Durch die Integration der NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken in FactoryLens hilft Visual Components Engineering-Teams dabei, schneller Entscheidungen zu treffen und ihre Workflows auf neue Anwendungen der physischen KI auszuweiten – darunter die Generierung synthetischer Daten für das Modelltraining und die Validierung ganzer Flotten.
Der Launch ist eine Fortsetzung der umfassenderen Digital-Twin-Journey von Visual Components und erweitert die Simulation zu einem visuelleren, zugänglicheren und kollaborativeren Erlebnis für alle an der Fabrikplanung Beteiligten.
Visual Components wird im Oktober außerdem gemeinsam mit der KUKA Group auf der NVIDIA GTC in Berlin vertreten sein und dort FactoryLens präsentieren.